Fragen und Antworten rund um die Firmung

Hier findest Du auf verschiedenen Fragen die entsprechenden Antworten.

Wann kann ich mich für die Firmvorbereitung anmelden?

Vom 20. September – 12.00 Uhr bis 30. September – 12.00 Uhr kannst Du dich online für die Angebote in der Firmvorbereitung anmelden.

Den Link zur Anmeldung findest Du hier.

Was muss ich tun, um gefirmt zu werden?

Die Firmvorbereitung im Pastoralen Raum Kirchhundem besteht aus mehreren Teilen, aus denen Du verschiedenen Angebote wählen kannst.

Deine Vorbereitung besteht konkret aus dem katechetischen, praktischen und liturgischen Block. In den einzelnen Blöcken hast Du die Möglichkeit, an verschiedenen Angeboten teilzunehmen. Die Vorbereitung ist erfolgreich abgeschlossen, wenn Du am Ende aus allen Blöcken jeweils an mindestens einem Angebot teilgenommen hast.

Welcher Bischof spendet die Firmung im Pastoralen Raum Kirchhundem?

Im Auftrag des Erzbischofs wird Weihbischof Josef Holtkotte das Sakrament der Firmung im Pastoralen Raum Kirchhundem spenden.

 

Hier einige Daten zu Weihbischof Josef Holtkotte:

  • geboren 1963 in Castrop-Rauxel
  • studierte in Paderborn und Wien Theologie
  • wurde 1990 zum Priester geweiht
  • war als Vikar in Verl und Paderborn eingesetzt
  • 1997-2005 Diözesanpräses (geistlicher Begleiter) des Kolpingwerkes Paderborn
  • 2005-2012 Pfarrer in Bielefeld
  • 2012-2021 Bundespräses des Kolpingwerkes Deutschland
  • 23.06.2021 Ernennung zum Weihbischof in Paderborn
  • 26.09.2021 Weihe zum Bischof im Paderborner Dom

Was passiert bei der Firmung?

Die Firmung wird vom Bischof oder von einem Weihbischof gespendet. Sie findet während eines feierlichen Gottesdienstes nach der Predigt und vor der Eucharistie statt.

Zunächst bittet der Verantwortliche für die Firmvorbereitung den Bischof darum, den Firmbewerbern die Firmung zu spenden. Er bekundet auch vor dem Bischof, dass sich die Firmbewerber auf das Sakrament gut vorbereitet haben.

Dann folgt das Taufbekenntnis der Firmlinge. Der Bischof breitet dann die Hände über jedem Firmling aus und ruft im Gebet den Heiligen Geist auf ihn herab.

Es folgt die eigentliche Firmung. Die Firmbewerber treten nach vorn und der Bischof legt dem Firmbewerber die Hände auf den Kopf, salbt ihm mit Chrisam ein Kreuzzeichen auf die Stirn und spricht dazu die Worte:

Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist.“

Der Firmbewerber antwortet mit „Amen“.

Während der Firmung legt der Firmpate als Zeichen der Unterstützung seine rechte Hand auf die rechte Schulter des Firmbewerbers.

Wer kann mein Firmpate/meine Firmpatin sein?

Wer das Firmpatenamt übernehmen möchte, muss nach kirchlichem Recht

  • mindestens 16 Jahre alt,
  • katholisch und
  • selber gefirmt sein.

Grundsätzlich kannst Du entscheiden, wen Du als Firmpaten nehmen möchtest. Manchmal empfiehlt es sich auch den Taufpaten zu nehmen.

Neben den formellen Voraussetzungen sollte der Firmpate ein gutes, vertrauensvolles Verhältnis zu Dir haben und offen sein für Fragen nach dem Sinn des Lebens, nach dem Glauben und nach Gott.

Idealerweise ist er in seinen Ansichten, in seinem Glauben sowie im Leben selbst gefestigt und kann auch mit schwierigen Themen beziehungsweise anstehenden Problemen gut umgehen.

 

Während der Firmung selbst steht der Firmpate hinter dem Firmling und legt ihm als Zeichen der Verbundenheit und Unterstützung während der Zeremonie seine Hand auf die Schulter. Diese Handlung symbolisiert den Weg des Firmpaten als Lebens- und Glaubensbegleiter.

Was ist das Chrisam-Öl?

Chrisam (griechisch: ich salbe) ist ein mit Balsam angereichertes Olivenöl und wird einmal im Jahr vom Bischof geweiht.

Der geistliche Sinn der Beimischung besteht darin, dass die mit Chrisam Gesalbten, die Christen, den „Wohlgeruch Christi“, nämlich das Evangelium, verbreiten sollen. Das Öl ist Sinnbild für Gesundheit, Freude, Kraft und Glück.

In der römisch-katholischen Kirche gebraucht man den Chrisam für die Salbung

  • nach der Taufe
  • bei der Firmung
  • bei der Priester- und Bischofsweihe
  • des Altars bei seiner Weihe
  • der Kirche (an den Apostelkreuzen) bei ihrer Weihe
  • der Kirchenglocken bei ihrer Segnung
  • eines Kelches bei seiner Konsekration.

Was ist ein Sakrament?

In der Kirche gibt es besondere Zeichen und Momente, die uns spüren lassen, dass Gott uns Menschen ganz nahe ist und uns begleitet. Vom Lebensanfang bis hin zum Tod. Damit wir Menschen dies nicht vergessen, gibt es sichtbare Zeichen, die die unsichtbare Anwesenheit Gottes ausdrücken und “vergegenwärtigen” also bewusstmachen. Diese Zeichen nennen wir Sakramente. In der katholischen Kirche kennen wir sieben solcher Sakramente: Taufe, Firmung, Eucharistie, Weihe, Ehe, Buße und Krankensalbung.

Alle Sakramente führen auf Jesus Christus zurück, der die Sakramente direkt oder indirekt gestiftet und der Kirche anvertraut hat.